Forum Schuldnerberatung

Aktuell

11.09.2014 Musterbescheinigung für das P-Konto

Der Infodienst-Schuldnerberatung teilt mit, dass der AG SBV-Arbeitskreis Girokonto und Zwangsvollstreckung in Absprache mit der Deutschen Kreditwirtschaft die Musterbescheinigung für das P-Konto zum 01.08.2014 geringfügig geändert und an die Änderungen im Zahlungsverkehr (SEPA) angepasst hat. In diesem Zusammenhang wurde auch bei den Excel-Versionen eine Sperre eingebaut, so dass zukünftig nicht mehr als 4 weitere Freibeträge für unterhaltsberechtigte Personen (Freibetrag 219,12 €) eingetragen werden können. Hier geht's zum Beitrag und zu den Downloads: www.infodienst-schuldnerberatung.de/startseite/rubriken/arbeitshilfen/2014/musterbescheinigungen-zum-p-konto-mit-aktuellen-ausfuellhinweisen-und-kundeninformationen.html

15.07.2014 Unterhaltsberechtigte trägt bei Insolvenz des Unterhaltsschuldners die Darlegungslast für sämtliche Voraussetzungen eines Anspruchs aus §§ 823 Abs. 2 BGB i.V. mit § 170 StGB

Der Infodienst-Schuldnerberatung hat eine nicht rechtskräftige Entscheidung des OLG Hamm (Rechtsbeschwerde ist anhängig beim BGH -XII ZB 176/14-) veröffentlicht. Diese führt zeitlich genau zur Verschärfung des § 302 InsO zum 1.7.2014 passend in die zentralen Fragen der deliktischen Unterhaltsforderung ein. Nachfolgend der gesamte Text: www.infodienst-schuldnerberatung.de/startseite/rubriken/verbraucherinsolvenzrecht/2014/unterhaltsberechtigte-traegt-bei-insolvenz-des-unterhaltsschuldners-die-darlegungslast.html

28.06.2014 Bundesjustizministerium gibt WORD-Versiondes InsO-Antrages nicht frei

Die vom Bundestag beschlossene und vom Bundesrat abgesegnete Verbraucherinsolvenzformularverordnung ist veröffentlicht worden. Bereits ab dem 30.06.2014 sind demnach neue amtliche Formulare für Verbraucherinsolvenzanträge zu verwenden.

Die neuen Formulare sind als Pdf-Datei hier zu finden.

Das Bundesjustizministerium hat inzwischen  auch eine ausdrücklich als "nichtamtlich" deklarierte Word-Version des Antrags erstellt, möchte jedoch nicht, dass diese über das Internet öffentlich verbreitet wird, sondern nur über die bekannten E-Mail-Verteiler innerhalb der Schuldnerberatungsszene. Dies wurde über den AK InsO der Arbeitsgemeinschaft der Schuldnerberatungsverbände bekannt.

Eine nähere, irgendwie sachlich/fachlich, nachvollziehbare  Begründung für diese äußerst merkwürdige und unzeitgemäße Scheu vor einer Veröffentlichung wurde weder vom AK InsO noch vom Bundesjustizministerium selbst abgegeben, sondern nur der Hinweis, dass das Ministerium ja keine Pflicht zur Veröffentlichung habe.

Das Forum Schuldnerberatung respektiert trotzdem diese Vorgabe und muss leider auf eine Veröffentlichung der WORD-Datei des Ministeriums verzichten.

23.06.2014 Leben ohne Girokonto: Ein Portrait

Martin Staiger, früherer Kollege in der Schuldnerberatung und heute als freier Journalist, Autor, Dozent und Lehrgbeauftragter tätig, hat für die Zeitschrift Publik Forum einen Text zum Thema „Leben ohne Girokonto“ geschrieben.

Es handelt sich um das Porträt eines ehemaligen Kleinunternehmers, der sein Konto verlor und bei vielen Kreditinstituten vorsprach, ob er ein Konto auf Guthabenbasis bekommen könnte – was ihm erst nach über zehn erfolglosen Versuchen gelang.

Der Artikel wirft ein Schlaglicht auf die (Nicht)-Umsetzung der Selbstverpflichtung der Kreditwirtschaft von 1995 zum Girokonto für jedermann. 

Zum Artikel: Jahrelang ohne Girokonto

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In unseren Diskussionforen können sich Schuldner untereinander über ihre Erfahrungen und Probleme austauschen. Auch viele Schuldnerberater sind dabei. In dem Forum Schuldenprobleme geht es um eine sachbezogene Diskussion rund um das Thema Ver- und Überschuldung. In dem Forum Selbständige können ehemals und noch aktive Selbständige über ihre Probleme diskutieren. In unserem Forum Life! stehen die persönlichen, sozialen, familiären oder beruflichen Auswirkungen von Überschuldung im Vordergrund.  Schuldnerberater können sich nach einer Registrierung im Forum Praktiker austauschen.

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Ihre zuständige Schuldnerberatungsstelle ergibt sich aus Ihrem Wohnort. Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend pflegt das Forum-Schuldnerberatung das offizielle Adressverzeichnis aller Schuldnerberatungsstellen in Deutschland. Auch eine Umkreissuche über die Angabe der eigenen Postleitzahl ist möglich. 

 

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