Versagung der RSB wegen grob fahrlässiger Falschangaben durch eingeschalteten Kreditvermittler

19.02.2004

LG Mönchengladbach, Beschluss vom 19. 2. 2004 ,¼ 5 T 32/042

Leitsatz
Auch Falschangaben durch einen von einem Kreditvermittler ausgefüllten Kreditantrag zur Höhe der bestehenden Vorschulden führen gfs. zur Versagung der Restschuldbefreiung ( § 290 Abs. 1 Nr. 2 InsO). Darauf zu vertrauen, dass der Kreditvermittler auf Aufforderung hin falsche Angaben ändert, genügt nicht, sondern begründen den Vorwurf der groben Fahrlässigkeit und damit einen Versagungsgrund.